Warum mein Schlitten besser ist als der vom Weihnachtsmann

29.12.2016  /  2 Minuten Lesezeit
Autor:
Sascha Nau

Amadeus Blog: Die digitale Revolution ist im Auto angekommen! Und auch wenn ich jetzt vielleicht ein wenig mit meinem neuen Schlitten prahle, ich bin eben begeisterter Anwender von Tools wie Area View, Lane-Assist und vor allem der Sprachsteuerung meiner Infotainment- und Assistenz-Systeme.

Haben Sie auch noch die Ohren voll von Jingle Bells und Driving Home for Christmas? Ja, ich höre auch mal Radio. Aber ich muss nur sagen: „Spotify“, und schon werden mir meinem Geschmack entsprechende Songs vom Streaming-Dienst angeboten. Santa Claus hingegen musste sich letztes Wochenende doch mit Sicherheit das Gedudel von vorne bis hinten anhören! Von Ein- und Ausparkassistent, automatischer Distanzregelung, Blind-Spot-Sensor, Lane-, Front-, Emergency-, Rear- oder Side-Assist kann er doch nur träumen. Rentiere sind auch leidlich ungeschult, die können sicher keine Mails vorlesen und sind nach Diktat eh verreist (ja, mein Auto ist auch Teil meines Büros). Ohne WLAN-Hotspot wäre der Empfang sowieso unzuverlässig. Und dann –  ok, von meinem Motor mit monster Beschleunigung will ich erst gar nicht anfangen.

Connected Car

Das Lieblingsspielzeug der Deutschen hat sich dank der IT-Invasion unter der Karosse in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt: Vom elektronischen ABS über Tempomat, Bordcomputer (1977 im 7-er BMW!), digitaler Motorsteuerung, Navigationsgerät in den 80er Jahren, dem Smart Coupé 2001 mit Freisprecheinrichtung bis zur Integration mobiler Endgeräte und Multimedia-Systemen mit Mensch-Maschine-Schnittstelle. Armaturenbrett goes Hightech reicht schon nicht mehr, mein Cockpit ist voll digital!Ich kann meine gekoppelten Devices, Navigation, Klimaanlage oder Video- und Musikstreaming mit meiner Stimme steuern.

(Wer noch nicht genug hat: In einem modernen Mittelklassewagen sind durchschnittlich 70 Mikrochips, 100 Engine Control Units, 5 Business-Systeme und bis zu 100 Millionen Zeilen Befehlscodes verarbeitet.)

Reiseservice im voll digitalen High-End-Appliance-Schlitten

Fehlt noch die Verknüpfung zur Reiseindustrie. Können Sie haben: Zum Beispiel mit Amadeus Ambient Services. Das Video begleitet Paul, einen Geschäftsreisenden. Er steigt in sein Auto. Auf dem Display werden seine Flugzeiten bestätigt und ein Parkplatz-Angebot wird eingespielt. Er drückt auf „buchen“ (hätte ich natürlich per Sprachbefehl getan). Rechtzeitig vor dem Flughafen wird er über das Gate informiert und er wird gefragt, ob er noch zehn Minuten Zeit einsparen will. Klar, will er, und so wird sein Wagen direkt im Flughafenbereich in Empfang genommen und von dem freundlichen Herrn ins Parkhaus gefahren. An der Entwicklung solcher Microchannels arbeitet Amadeus. Auch eine Anwendung, die mein Auto in Zukunft noch weiter zur High-End-Appliance werden lässt. Und ich freu´ mich drauf!

Und du, lieber Weihnachtsmann, kann es sein, dass du bei deinem Weihnachtsritt mal kurz eingenickt bist? Hattest wohl keine automatische Müdigkeitserkennung in deinem Schlitten? Hättest du besser mal ein Päuschen gemacht, statt mir diese unifarbenen, kratzigen Business-Socken unterzujubeln! Allerdings, hm, gebe ich in Sachen Nachhaltigkeit zu, dass so ein Weihnachtsmanngefährt in der Ökobilanz etwas besser dasteht. Die CO2-Belastung des Rentierverdauungstraktes variiert zwar je nach Größe des Gespanns (gibt’s da eigentlich Vorschriften? Vier, sechs oder acht Tiere?). Und ich fahre halt einen Diesel. (Räusper). Von VW.

Über den Autor

Sascha Nau ist seit Ende 2011 Head of Marketing bei Amadeus für die Regionen Deutschland, Österreich & Schweiz. Er arbeitete nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann und dem Studium der Betriebswirtschaft…
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