So war das in Köln. Schön nämlich.

25.09.2017  /  4 Minuten Lesezeit
Autor:
Stefan Becker

Amadeus Blog: FVW-Kongress und Travel Expo sind vorbei. Danke, dass Sie da waren. Falls nicht, lesen Sie hier unseren Bericht vom Stand D7.

„Es fühlt sich gut an, wieder in Köln zu sein“, sagte Dr. Oliver Rengelshausen, Geschäftsführer von Traveltainment, während der Travel Expo. Das Gefühl zog sich wie ein roter Faden durch den FVW-Kongress 2017. Klar, es gab tolle Zeiten in Wiesbaden, und die Messehalle in Essen 2015 und 2016 war wunderbar – aber Kölle ist halt Kölle. Weil der frühere Standort am Rheinpark, das Staatenhaus, unverändert als Ausweichspielstätte der Oper Köln fungiert, zogen Messe und Kongress in die XPost, einen ehemaligen Postbahnhof hinter dem Saturn-Hochhaus. Außen Backsteinfassade mit dem Charme des Baujahrs 1895, innen klar strukturierte professionelle Messearchitektur – eine gute Wahl.

Dort war alles etwas dichter und etwas kuscheliger als gewohnt, aber effektiv. Der Haupt-Vortragssaal zum Beispiel lag in diesem Jahr Wand an Wand mit der Messehalle. Oder eher Vorhang an Vorhang. Für den Effekt, dass im Saal die Messegeräusche gut zu hören waren, ebenso wie an den Ständen der Saalapplaus, wird die FVW im nächsten Jahr sicher eine Lösung finden. Dafür fiel ein rascher Sprung in die Vorträge leichter, und natürlich kamen alle Saalbesucher am Amadeus Stand vorbei, also auch an der Kaffeebar. Bereits am Dienstagnachmittag mussten die Vorräte aufgefrischt werden, die eigentlich zwei Tage hätten reichen sollen.

„Es tut der Veranstaltung gut, dass Kongress und Ausstellung wieder dicht zusammen liegen“,

fasste Oliver Rengelshausen zusammen.

Ansonsten war auf den ersten Blick alles beim Alten – so sagte es zumindest TUI-Chef Marek Andryszak: Im aktuellen Kongress-Heft der „FVW“ seien dieselben Gesichter zu sehen wie im Kongress-Heft vor zehn Jahren. Und es stimmt ja auch, die Touristik ist tatsächlich eine stabile Branche, der viele Manager jahre- und jahrzehntelang treu bleiben. Das spricht unbedingt für die Branche und für die Führungskräfte, die ihre Erfahrung genau hier sammeln und halten.

„Die Grundstimmung hier in Köln ist sehr positiv“, sagte Amadeus Germany Geschäftsführerin Uta Martens  am zweiten Messetag. „Und das trotz all der Krisen auf der Welt vom Erdbeben in Mexiko über Hurricans in der Karibik bis hin zu turbulenten Zeiten  auf dem Airline-Markt.“ Natürlich war auch die Situation der Air Berlin eines der Hauptthemen sowohl auf dem Podium als auch in den Gängen.

Und am Stand? „Viel Neugier auf neue Themen“, sagte Uta Martens. Die Amadeus Selling Platform Connect, gerade im Rollout, wurde schon wieder von noch neueren Themen überholt. Das Konzernunternehmen Navitaire zum Beispiel zeigte erstmals in Deutschland den Prototypen einer Anwendung, die den vollständigen Beratungs-, Buchungs- und Zahlprozess für Flugreisen in der Virtual Reality darstellt. Und zwar einschließlich des Rundgangs durchs Flugzeug. Das kann sonst keiner. Fabian Pfütze und Ralf Siewert vom Amadeus Mobile Competence Centre führten die niegelnagelneue Amadeus Trip Cloud vor, eine umfangreiche Post-Booking-Lösung für den Online-Reiseverkauf, grob zusammengefasst: die „Travel App für Online-Kunden“. Dazu Ralf Siewert:

„Viele Online-Reisebüros entdecken gerade das Potenzial, das in der Zeit zwischen Buchungszeitpunkt und Abreisedatum liegt. Bisher lag ihr Fokus stark auf dem Buchungsabschluss, das ändert sich gerade in Richtung Kundenbindung. Die Amadeus Trip Cloud kommt genau zur richtigen Zeit.“

Die virtuelle Assistentin Alexa, die im Lautsprecher „Amazon Echo“ wohnt, war ebenfalls zu Gast bei Amadeus. Als Teil eines Prototyps, der im November in Deutschland in den Pilotbetrieb gehen soll, war sie an eine andere Amadeus App angeschlossen: CheckMyTrip. Mit ihrer angenehmen Stimme beantwortete sie Fragen zu einer in CheckMyTrip gespeicherten Reise, zum Beispiel, wie lange der Flug dauert und ob es im Hotel eigentlich W-Lan gibt. Wer die letzten Dinge in den Koffer packt, nachdem er das Taxi zum Flughafen gerufen hat, wird es zu schätzen wissen, dass er einfach Alexa nach dem Abfluggate fragen kann.

Auf Alexa hat auch Kristian Schuhmacher ein Auge geworfen, „Innovation Buddy“ bei Amadeus Germany. Er führte in Köln nicht nur 1A-TA vor (Pepper), sondern auch Chatbots und vor allem Amadeus Ambient Services, eine neue Anwendung, die Reisende vom ersten bis zum letzten Schritt virtuell begleitet. Er sagt:

„Langsam fügen sich die Prototypen zu einem Gesamtbild zusammen. Alexa zum Beispiel und Chatbot-Funktionen sind hervorragend dafür geeignet, dass Reisende sich vom Start bis zur Ankunft mit Amadeus Ambient Services regelrecht unterhalten. Das führt definitiv in die Zukunft von Amadeus.“

So war das in Köln. Wenn wir Sie neugierig gemacht haben – besuchen Sie uns im März auf der ITB Berlin 2018. Oder kommen Sie zu unserer Roadshow. Beim Termin in Bad Homburg wird auch 1A-TA zu Gast sein.

Über den Autor

Stefan Becker ist gelernter Journalist und war bis zur ihrer Schließung Redakteur der Zeitschrift „Touristik Report“. Zurzeit arbeitet er in der externen Pressestelle von Amadeus bei XSP Marketing und Kommunikation.…
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