Suchst du noch oder lässt du finden?

30.06.2015  /  2 Minuten Lesezeit
Autor:
Uta Martens

Amadeus Blog: „Ja klar, noch ein paar Schuhe“, denken Sie jetzt gleich, wenn Sie lesen, dass ich bei Zalando unterwegs war. Also… eigentlich gerne, aber heute bin ich dem neuen persönlichen Zalando-Fashion-Berater auf der Spur.

Was verspricht sich so ein riesiger Online-Versandhändler davon, in Stylisten zu investieren, die Kunden wie mich individuell und kostenfrei beraten? Wenn Sie möchten, nehme ich Sie jetzt einfach mal mit auf meine kleine Entdeckungsreise.

Noch etwas skeptisch klicke ich mich durch’s Anmelde-Prozedere und mein Stil-Profil wird erstellt. Dazu werden mir verschiedene Looks gezeigt und ich muss angeben, ob ich sie „Top“ finde oder „No Way“. Mini-Spitzenrock mit Lederjacke – find‘ ich interessant. Aber passt das zu mir? Ich entscheide ganz spontan aus dem Bauch raus – Karohemd und Jeansjacke könnten ja mal was fürs Wochenende sein? – und gebe noch meine Lieblingsfarben, No-Way-Marken und No-Way-Looks an (Highheels sind nicht meins, „große Logos“ brauch‘ ich nicht mehr …) und werde auch schon anhand von vorgegebenen Kategorien gefragt: Wann bist du am besten für deinen Stylisten erreichbar? Wieviel gibst du gewöhnlich für deinen Look aus? Nach meinen Angaben zu Haarfarbe, Teint, Körperproportionen und Konfektionsgrößen speichere ich mein Profil mit E-Mail und Passwort und darf mir dann eine von drei Stylistinnen aussuchen, die mir mit Bild und Beschreibung vorgestellt werden. Ich entscheide mich für Silke, deren locker-edler Modestil mich einfach anspricht und vereinbare anschließend anhand ihres Kalenders, der eingeblendet wird, direkt einen Telefontermin. Nach der Beratung soll ich dann ein Paket mit Kleidern bekommen, die ich behalten oder kostenfrei zurückschicken kann. Noch habe ich den letzten Klick nicht gemacht – soll ich oder soll ich nicht?

Wie auch immer, eines wird mir ganz klar: Ich habe jede Menge Daten über mich preisgegeben und zwar völlig freiwillig. Warum? Weil mich die Vorteile überzeugt haben. Und na klar auch deshalb, weil ich ein wenig neugierig bin auf ein neues Konzept. Wenn ich meinen Kunden also ein interessantes Angebot mit klar erkennbarem Mehrwert für sie mache, bekomme ich im Gegenzug beziehungsweise sogar als Vertrauensvorschuss viele Informationen, die ich nutzen kann, um ein absolut individuelles Paket zu basteln. Logisch, das kann natürlich auch ein Reiseangebot sein. Eine Reise, die 100% zu den Vorlieben meines Kunden passt und die Reise zu einem perfekten Erlebnis werden lässt. Ich bringe noch die eine oder andere Überraschung unter – natürlich abgestimmt auf das zuvor erstellte Personenprofil.

Diesen Weg beschreiten wir bei Amadeus bereits, denn Personalisierung wird uns auch im Reisemarkt immer mehr Türen zum Kunden öffnen. Mich jedenfalls hat das Modeangebot unter dem Motto „Suchst du noch oder lässt du finden?“ neugierig gemacht. Ich bin gespannt auf das Gespräch mit Silke, und wenn Sie mich demnächst kaum wiedererkennen – ich bin vielleicht die im rot-schwarzen Karohemd und lässiger Jeansjacke! Aber nur privat… versprochen!

Über den Autor

Uta Martens ist seit Mai 2018 Sales Director Retail Global Accounts und in dieser Funktion weltweit verantwortlich für die Betreuung und den Vertrieb an internationale Großkunden. Darüber hinaus ist sie…
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