Startklar für „Destination X“?

19.06.2019  /  2 Minuten Lesezeit

Ping! Ihre Smartwatch vibriert beim Verlassen des Flughafens: Es gibt Tickets Ihrer Lieblingsband, die heute ein Konzert gibt, ganz in der Nähe Ihres Hotels! Ihr digitaler Reiseassistent bucht die Tickets und organisiert den Transfer zur Show. Ihre Reise zur „Destination X“ ist nicht mehr durchschnittlich, sondern unvergesslich geworden.

Sind Reisende bei ihrer Ankunft am Urlaubsort – in der „Destination X“ – vorbereitet und gewappnet für das, was sie vor Ort erwartet? Wurde ihnen der passende Transfer zum Hotel angeboten und ist das Ausflugsprogramm gebucht? Eigentlich sollte dies der Fall sein, doch der dynamische Marktplatz für ergänzende Destinationsangebote ist noch zu unerschlossen. Dabei lässt sich mit solchen Ancillaries die Kundenbindung stärken und vor allem Umsatz erzielen. Reisende nehmen passende Informationen und Empfehlungen nicht nur gerne an, sie erwarten sie mittlerweile sogar. Und sind frustriert, wenn sie im Bedürfnis-Moment nicht sofort Zugang dazu bekommen. Dazu zählen vielseitige Angebote, vertrauenswürdige Empfehlungen, Insider-Know-how und lokale Expertise – gefragt ist das authentische Reiseerlebnis dank Empfehlungen mit persönlicher Note.

Mobile Services

Eine zentrale Rolle nehmen dabei mobile Services ein. Reisende wünschen sich einen koordinierten Zugang zu Diensten über Apps, Chats, Web und Sprache. Die „Destination X“ und ihre Angebote sollten also über einen zentralen Zugangspunkt zu entdecken und zu buchen sein.

Studie

In einer von Amadeus beauftragten Studie wurden die Bedürfnisse von Reisenden am Zielort untersucht. Das Whitepaper „Get ready for Destination X“ identifiziert acht Schlüsseltrends, die dem Reisevertrieb und
Anbietern helfen, zusätzliche Einnahmen im Reiseland zu generieren.

So sehen die Trends aus:

TREND 1: Mit Destinations-Services steht und fällt die Reise.
50 % der Reisenden sind am Heimreisetag mit ihrer Erkundung der Destination nicht zufrieden.

TREND 2: Reisende fühlen sich vor Ort unzureichend mit Informationen und Ratschlägen versorgt.
Fast 25 % der Reisenden fehlt die Zeit für die Planung, was man vor Ort unternehmen kann.

TREND 3: Geschäfts- und Urlaubsreisende haben ähnliche Ansprüche, aber unterschiedliche Prioritäten.
Für Business Traveller stehen Entschädigungen für Flugverspätungen, Taxi-Transfers und Flughafen-/Bahnhof-Lounges im Vordergrund, für Urlauber Attraktionen, Entschädigungen und Essen.

TREND 4: Complementary Services – der neue Name des „Ancillary Travel Game“
72 % der Reisenden sind sehr empfänglich für proaktive Vorschläge. 33 % sagen, dass diese ihr Reiseerlebnis absolut verbessern.

TREND 5: Auf der Suche nach der perfekten persönlichen Note
Mehr als 50 % der Reisenden möchten, dass Anbieter den Destinations-Content und die Shopping-Wege an ihre Präferenzen anpassen.

TREND 6: Weniger suchen – nahtloser Informationszugang ist ein Muss.
Fehlt ein zentraler mobiler Zugangspunkt, um Dienste zu entdecken und zu buchen, und gibt es zu wenige vertrauenswürdige Bewertungen, die die Auswahl erleichtern, sind Reisende schnell frustriert.

TREND 7: „Destination X“ sollte allen Reisenden zugänglich sein.
Auch Menschen mit Behinderungen, Senioren oder Einzelreisenden sollten passende Services vorgeschlagen werden, ohne aufdringlich zu sein.

TREND 8: Auf ins „Informations-Schlaraffenland“ mit Super-App und Mobile Web
18 % der Reisenden wünschen sich einen besser koordinierten Zugang zu den Destinations-Services über Apps, Chat, Web und Sprachdienste.

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