Offener E-Mail-Verteiler: Geldstrafe

04.04.2019  /  1 Minute Lesezeit

Personenbezogene Daten dürfen nur mit Zustimmung weitergegeben werden

Es ist ein Extremfall, der aber zur Warnung dienen kann: Ein Privatmann wurde nach Angaben des Portals E-Recht24 zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.500 Euro verurteilt, weil er E-Mails mit einem offenen Verteiler verschickt hat.

Der Betreffende hatte anscheinend Zeitungen, Unternehmen, Behörden und Politiker mit E-Mails bombardiert. Doch kam es beim Strafmaß laut e-Recht24 weder auf die Häufigkeit oder den Inhalt der Mails an. Sondern lediglich darauf, dass mit dem offenen E-Mail-Verteiler ungefragt personenbezogene Daten versandt wurden. Werden mehrere Personen in einer Mail angeschrieben und haben diese der Weitergabe ihrer E-Mail-Adresse nicht zugestimmt, sollten die Adressen daher immer in das BCC-Feld (Blind Carbon Copy) eingetragen werden. So können die Empfänger die E-Mail-Adressen der anderen Empfänger nicht sehen.

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