Kommt zur Amadeus IT Group!

21.07.2016  /  4 Minuten Lesezeit
Autor:
Jens de Veer

Amadeus Blog: Wenn ich die Amadeus IT Group mit einem Wort zusammenfassen sollte, dann wäre es: multikulturell.

Es gibt viele globale Unternehmen mit einer großen Zahl von Nationen in der Belegschaft, sie bleiben aber meist stark von der Kultur des Ursprungslands geprägt. Amadeus dagegen wurde paneuropäisch gegründet, und das spiegelt sich bis heute in unserem Alltag: Die Herkunft spielt keine große Rolle, lokale Besonderheiten werden berücksichtigt und gepflegt, es gibt sogar eine übergreifende Konzernsprache – „broken English fluently“, wie wir im Scherz sagen. Es muss kein Oxford-Englisch sein, Grammatik-Fehler werden toleriert, solange die Verständigung klappt und fachlich alles stimmt.

Gleichzeitig weiß jeder, dass es nicht immer einfach ist, sich zu verstehen, wenn man aus anderen Kulturkreisen und Realitäten kommt. Umso mehr sind wir es gewohnt, lieber einmal öfter nachzufragen und zu checken, ob auch alle an Bord sind. Das führt oft zu einem gefühlt hohen Abstimmungsaufwand. Aber die Ergebnisse geben uns recht. Ein wesentlicher Erfolgspfeiler ist eine funktionierende globale Kooperation.

Diese gelebte Multikulturalität und Kooperation ist unseren Mitarbeitern wichtig und ist eines unserer Hauptargumente, wenn es um das Recruiting geht. Denn Amadeus steht weltweit in einem harten Wettbewerb um Mitarbeiter. Wir treten gegen Google, Facebook, Microsoft und Zalando an, da brauchen wir gute Argumente.

Unsere Standorte gehören ohne Zweifel dazu. Unser Haupt-Entwicklungszentrum mit mehr als 5000 Mitarbeitern liegt bei Nizza, also an der Côte d’Azur. Googeln Sie mitten im nordeuropäischen Winter die Temperaturen dort, und wir müssen nicht weiter reden. Auch Berlin, Heimat unserer Konzerntochter Travel Audience, zieht viele Leute an. Vor allem internationale Bewerber wollen in die deutsche Hauptstadt, so dass Travel Audience Ende vorigen Jahres 18 Nationen zählte – bei 55 Mitarbeitern. Und Travel Audience stellt weiter ein.

Natürlich ist Amadeus zwar in der Reisebranche ein IT-Schwergewicht, außerhalb aber nicht so bekannt wie zum Beispiel Oracle oder SAP. Dennoch finden wir Gehör, denn die Reisebranche gilt unverändert als sexy, und sie bietet einen nicht zu unterschätzenden Vorzug: Unsere Produkte sind sichtbar, auf Reisebüro-Bildschirmen, auf Portalen, auf Airline-Websites. Auch unsere Airline-Produkte entfalten Wirkungen bis in die Oberflächen der Online- und der klassischen Reisebüros hinein – zum Beispiel, wenn es um die Platzierung von Zusatzangeboten geht, um Bordmahlzeiten oder Sitzplätze mit viel Fußraum.

Obwohl wir selbstverständlich marktübliche Gehälter zahlen: Geld ist für neue Mitarbeiter wichtig, aber nicht das Kernthema. Techniker sind nämlich keine emotionsfreien Nerds, die ihre Nullen und Einsen wegprogrammieren und denen der Sinn egal ist. Sie fragen uns: Was kann ich bewirken? Wo wird meine Arbeit sichtbar? Ist die Aufgabe spannend? Jawohl, sie ist spannend – wir beschäftigen uns mit genau den Dingen, die Fluggesellschaften gerade unter den Nägeln brennen(wie unsere Level-3-Zertifizierung für den neuen IATA-Standard NDC belegt). Und: Wir bewegen gigantische Datenmengen, die nur auf neue Ideen warten, was mit ihnen für den Erfolg unserer Kunden alles anzufangen wäre. Da wir agilen Prinzipien folgen, werden Erfolge rasch sichtbar. Das passt zur hohen Schlagzahl der Märkte und der touristischen IT.

Unsere Globalität spielen wir auch in der Weiterbildung aus. Das Programm „Move and Exceed“ führt unsere Mitarbeiter für drei bis vier Wochen an einen anderen Standort, um andere Arbeitsweisen und lokale Lösungen kennenzulernen. Das wird enorm gut angenommen. In der Weiterbildung geht es heute nicht darum, die Mitarbeiter in Kurse zu schicken. Vielmehr geht es darum, einen Wissensaustausch unter den Wissensträgern zu ermöglichen, der so praxisnah wie möglich erfolgt. Dafür setzen wir auf Formate wie „Academies“, z.B. zum Thema Corporate IT oder Online. Hier sitzen dann internationale Spezialisten von Sales, Marketing, Product Management und IT zusammen. Die Academies leben davon, dass keine externen Trainer, sondern die Mitarbeiter selbst die Vorbereitung übernehmen. So gestalten sie ihr Lernen gemeinsam, selbst und aktiv. Und selbstverständlich beteiligen wir uns an Hackathons.

Rund 13.000 Menschen stehen weltweit auf den Gehaltslisten der Amadeus IT Group. Im Jahr 2015 waren 900 technische Positionen offen, sowohl für junge Kräfte, die die alten herausfordern, als auch für Leute mit acht bis zehn Jahren Erfahrung, zum Beispiel als Projektmanager. Trotz des „War for Talents“ schaffen wir es, unsere Stellen gut zu besetzen. Sobald die Kandidaten verstanden haben, wer Amadeus ist und was wir an interessanten globalen Themen bieten, ist es nicht mehr schwer, sie zu überzeugen. Dass Amadeus zusätzlich noch ein interessantes Aktienprogramm anbietet, das bis heute fast 50% der Mitarbeiter zu Amadeus Shareholdern gemacht hat, ist nur das Sahnehäubchen.

Wir sind uns sicher: Unsere Argumente überzeugen.

Weitere Informationen über die internationalen Stellenausschreibungen von Amadeus, Traveltainment, Travel Audience und den weltweiten Tochterunternehmen gibt es im Internet unter http://bit.ly/1ox9dxy.

Über den Autor

Jens de Veer ist Wirtschaftsingenieur und hat in Berlin und USA studiert. Bevor er seiner Passion für die HR Themen folgte und in der Personalentwicklung bei Lufthansa startete, war er…
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