Yogamatte statt Schreibtisch

08.05.2019  /  2 Minuten Lesezeit

Studie zur Hotellerie im Wandel: Smarte Roboter in Kooperation mit dem Personal, Fan-Status statt exklusiver Markenkonzepte und das Ende herkömmlicher Zimmerkategorien: Wie wird Technologie die Art und Weise, wie Hotelmarken in Zukunft mit Gästen umgehen, beeinflussen und verändern? Wie kann man auf die unterschiedlichen Motivationen der Gäste eingehen? Und wie werden sich die Gäste von morgen von heute unterscheiden?

Um diese und weitere Fragen zu beantworten, hat Amadeus in Zusammenarbeit mit der InterContinental Hotels Group (IHG) der IHG die Studie „Drivers of Change in Hospitality” in Auftrag gegeben. Weltweit wurden dazu Stellungnahmen von mehr als 7.500 Verbrauchern und Branchenexperten ausgewertet. Identifiziert wurden drei Trends, denen die Branche aktiv begegnen sollte, um die Verbraucherwünsche der Zukunft zu erfüllen.

Technologie bringt die Hotelbranche voran

Beherbergungsanbieter müssen ihre Gäste wesentlich vernetzter bedienen und dabei die richtige Balance zwischen automatisierten Lösungen und menschlicher Interaktion finden.

Kultstatus erlangen

Die Art von Status, die bislang Luxus- oder Boutique-Hotels oder bestimmten Marken vorbehalten war, wird für alle erreichbar. Dazu müssen Anbieter treue Fangemeinden aufbauen, die sich den Häusern emotional verbunden fühlen. Welche Hotelleistungen empfindet welcher Kunde als besonders wertig, welche Erlebnisse lassen den Aufenthalt für ihn einzigartig werden oder welche Tipps könnten ins Schwarze treffen? Solche Bedürfnisse gilt es herauszufinden.

Der Beginn vom Ende traditioneller Zimmerkategorien

Einzel-, Doppel-, Zweibett-, Familienzimmer oder Suite – so das gewohnte Format. Die Studie legt nahe, dass sich dies grundlegend ändern wird. In neuen, flexiblen Formaten könnten Gäste Schreibtische gegen Yogamatten tauschen, eigene Inhalte über den In-Room-TV streamen oder nach dem Zimmer im dritten Stock mit der Aussicht fragen, für die sie schon immer geschwärmt haben.

 

 

Treffen Sie beispielsweise …

… Celia. Sie ist Mitte zwanzig und liebt soziale Medien. Welche Art von Reisen und Übernachtungsmöglichkeiten sprechen sie an? Oder Enrique. Er arbeitet in einem Resort-Hotel und weiß eigentlich gar nicht mehr, wie sein Job früher ohne die verschiedenen Devices und Applikationen funktioniert hat. Oder Sophia und Rachel, die eifrig mit dem freundlichen Jungen aus der Hotellobby chatten. Er nennt sich Sebastian und überzeugt die beiden recht schnell, doch die Food and Entertainment Service Apps des Hotels zu nutzen …

61 Prozent der Reisenden weltweit geben an, Hotels vorzuziehen, bei denen sie maßgeschneiderte Zusatzleistungen hinzubuchen können.

 

Weitere Informationen

Download der Studie „Drivers of Change in Hospitality”

Englischsprachiger Blog Post „The emerging tech trends driving change in hospitality”

Deutschsprachige Pressemitteilung

„Die Beherbergungsbranche steht am Anfang eines neuen Kapitels“

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