Gute Zahlen – auch stationär

17.01.2018  /  2 Minuten Lesezeit

Top of the Week: Oliver Rengelshausen schaut sich aktuelle Zahlen aus dem Traveltainment System an. Sein Fazit: Der stationäre Vertrieb lebt!

Oliver Rengelshausen, sitzend vor Kaffeetasse
Oliver Rengelshausen, Geschäftsführung Traveltainment

Es ist Mitte Januar, buchungsstärkste Zeit des Jahres. Ein Blick in die Traveltainment Statistik zeigt, dass vom 1. bis zum 13. Januar an jedem einzelnen Tag die Zahl der Buchungen deutlich über dem Vorjahr lag, völlig unabhängig vom Wochentag. Es riecht sogar nach einem neuen Rekord für Traveltainment – Näheres folgt.

Das ist eine gute Nachricht, die in das Bild der brummenden Wirtschaft passt. Allerdings gibt es Stimmen im Markt, die das gegenwärtige Plus ausschließlich dem Online-Geschäft zuschreiben wollen und fragen, ob der stationäre Reisemarkt überhaupt noch wächst.

 

Keine Sorge, stationäre Reisebüros wachsen

Um neun Prozent lag im Jahr 2017 die Gesamtzahl der Pauschalreise- und Last-Minute-Buchungen über das Traveltainment System über der des Vorjahrs. Online-Reisebüros legten dabei um 15 Prozent zu, stationäre Büros um vier Prozent. Wer den Umsatz betrachtet, erhält ein ähnliches Bild: Insgesamt schloss das Jahr 2017 um elf Prozent über Vorjahr ab, Onliner setzten 20 Prozent mehr um, klassische Reisebüros sechs Prozent. Von den absoluten Buchungszahlen her lagen Online und Offline 2016 wie auch 2017 nicht weit auseinander, mit dem Unterschied, dass 2017 die Onliner die Nase vorn hatten.

Das heißt: Onliner wachsen ohne Frage stärker als stationäre Büros – aber die Stationären sind keineswegs auf dem Rückzug, sondern legen spürbar zu.

Gleichzeitig können klassische Reisebüros unverändert ihr hohes Niveau halten. Sie erzielten 2017 pro Buchung um die Hälfte mehr Erlös als die Onliner. Sei es, weil die Kunden höherwertige Reisen buchen, sei es, weil Familien eher ins Reisebüro gehen.

Kurz: Wer klassische Reisebüros abschreibt, handelt grob fahrlässig.

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