Google-Cloud fördert Innovationen

15.07.2019  /  2 Minuten Lesezeit

Amadeus setzt den Amadeus Master Pricer und künftig weitere Shopping-Anwendungen in der Google-Cloud ein. Im Fokus der Vision einer komplett cloudbasierten Architektur steht ein schnellerer, robusterer und effizienterer Betrieb.

Es ist ein Meilenstein, den Amadeus in seiner System-Infrastruktur erreicht hat: Alle Mainframes wurden stillgelegt und Shopping-Anwendungen in die Google-Cloud übertragen. Das Ziel: eine 100-prozentige Cloud-Infrastruktur schaffen, um Innovationen im Reisebereich zu fördern.

Unsere Arbeit versetzt uns letztlich in die Lage, Innovationen in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge und Machine Learning, die der Reisende der Zukunft braucht, schneller und gründlicher umzusetzen. Mainframes sind seit Jahrzehnten das Arbeitspferd der Reisebranche, aber die Zukunft der Branche liegt jetzt eindeutig in der Cloud.

Dietmar Fauser, Executive Vice President Technology Platform Engineering bei Amadeus

In der heutigen digitalen Welt ist es unerlässlich geworden, schnelle und einfache Einkaufsprozesse auch für Reiseleistungen zu bieten – personalisiert und mit Antwortzeiten, die sich trotz hoher Nachfrage unterhalb einer Sekunde bewegen. Die Lösung dieser Herausforderungen erfordert einen Paradigmenwechsel in den Systemen, die die Industrie am Laufen halten.

Der Amadeus Master Pricer ist dabei eine der ersten Hauptanwendungen, die in der Public Cloud eingesetzt werden. Darüber hinaus migriert Amadeus seine Shopping-Anwendungen schrittweise in die öffentliche Cloud, um sie in mehreren Regionen betreiben zu können. Großer Vorteil: Die Systemkapazität kann schneller und bedarfsgerecht skaliert werden, was besonders in Hauptbuchungszeiten wichtig ist.

Mit offenen Systemen in der Cloud können wir Lösungen entwickeln, um den sich ändernden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden.

Denis Lacroix, Senior Vice President, Core Shared Services R&D bei Amadeus

Gleichzeitig ist Amadeus das erste Unternehmen in der Branche, das seine Mainframes nach einem langen technischen Marathon, der vor über zehn Jahren begann, stilllegt. Die Amadeus Anwendungen laufen nun zu 100 Prozent auf offenen Systemen. Damit treibt Amadeus Innovationen für Kunden voran und entwickelt neue Produkte und Funktionen wesentlich schneller, ohne auf eine maßgeschneiderte Mainframeentwicklung zu warten.

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