Ein Tag mit über 1000 Stunden

07.10.2019  /  1 Minute Lesezeit

Trends: Haben Sie Kunden mit dem Reisewunsch „Remote Places“? Erreichbare Abgeschiedenheit ist der neue Luxus.

Inseln, die nur per Hubschrauber oder Fähre erreichbar sind, ein Hotel, das Gäste zu Fuß oder mit dem Geländetaxi ansteuern müssen oder „Geheimverstecke“ ohne Türschild und Klingel, die sich erst nach kurvenreichen Küstenstraßen und Nachfragen finden lassen – weit weg von Hektik und Lärm. Solche Oasen punkten durch einen Mix aus der Berührung mit lokalen Kulturen und selbsterwählter Einsamkeit. Beste Voraussetzungen zur Selbstfindung und Regeneration! Gleichzeitig bieten sie das Besondere und den Wow-Faktor, den Menschen suchen, die schon „alles kennen“. Ob sich Kunden dort recht schnell langweilen könnten oder in der Einsamkeit aufblühen, ist ein Fall für die Reiseberatung mit viel Fingerspitzengefühl.

Magische Orte „weit, weit weg“

Autorin Debbie Pappyn und der Fotograf David de Vleeschauwer haben über 1500 Hotels und Campingplätze besucht und begutachtet. Nur 22 Orte haben es danach in ihren Bildband „Remote Places To Stay / Die schönsten Hotels an entlegenen Orten“ geschafft!

„Je mehr Raum man um sich hat, desto mehr Raum entdeckt man in sich selbst“, so formuliert es der britische Autor und Essayist Pico Iyer in seinem Vorwort. „Wenn ich morgens ohne all die piependen Geräte aufwache, so kommt es mir vor, als würde sich ein Tag mit über tausend Stunden vor mir ausbreiten.“

 

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