App-Economy und „Progressive Web Apps”

19.11.2019  /  1 Minute Lesezeit

Mobile Anwendungen sind unaufhaltsam im Trend und Konsumenten-Ausgaben für Apps steigen weiter. Vor allem Abo-Dienste machen dabei einen Großteil aus. Gleichzeitig verschmelzen mit "PWAs" Mobile und Desktop.

In den ersten neun Monaten 2019 stiegen die Verbraucher-Ausgaben für App-Anwendungen bereits um 20 Prozent, 2020 werden die weltweiten Ausgaben von iOS und Google Play zusammen auf 105 Milliarden US-Dollar geschätzt, berichtet iBusiness.de. Vor allem Abo-Dienste spielen dabei eine große Rolle.

Weitere Umsatzträger:

  • Mobile Werbung
  • Entertainment, Video-Streaming und Foto-Editing. Anbieter sind beispielsweise YouTube und Netflix. Erwartet werden neue Partnerschaften, die Abo-Pakete anbieten.
  • Mobile-Gaming. Die Ausgaben dafür machen mittlerweile mehr als die Hälfte aller Spieleinnahmen auf dem globalen Markt aus. Abonnements erhöhen den Customer Lifetime Value.

Mobile und Desktop verschmelzen – PWAs im Trend

Diese Progressiven Web Apps sind mobile Webseiten, die wie eine App erscheinen, und fungieren als geräteübergreifende Mischung aus App und Webseite. Sie sind zwar nicht geeignet für Login-Anwendungen, wie sie bei Banken oder Kommunikationsdiensten benötigt werden, machen aber beispielsweise für die Reisebranche Sinn als Brücke zwischen Mobile Web und App. Schließlich greifen immer mehr Menschen über ihr Smartphone auf das Internet zu. Für Reisemarken, den Einzelhandel oder im Newsbereich, wo es um Schnelligkeit und hohe Verfügbarkeit geht, kann es also sinnvoll sein, PWAs in ihr Angebot zu integrieren.

Prognostiziert wird demnach, dass die technische Trennung zwischen Webseite, Mobilseite und App aufgehoben wird, und damit ist auch Schluss mit den verschiedenen Formen von Webseiten: Homepage, Blog oder Shop – alles wird eins und ist für den Nutzer einfach „die Webseite“, die verschiedene Content-Angebote bereithält.

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