Amadeus on the river

07.07.2016  /  3 Minuten Lesezeit
Autor:
Beate Zwermann

Amadeus Blog: Warum Amadeus und Traveltainment in Frankfurt aufs Wasser gehen

Wenn man seine Kunden und Partner auf ein Schiff einlädt, hat das den Vorteil, dass man sie eine gute Weile für sich hat. Keiner kann kurzerhand aussteigen und verschwinden; man ist sozusagen für ein paar Stunden ganz nah beisammen und teilt die Aussicht.

Die Reisebranche traf sich auf Einladung von Amadeus und Traveltainment zur Riverboatshuffle auf dem Main in Frankfurt. Große Strecken wurden an diesem Abend nicht zurückgelegt – tatsächlich fuhr man mehrmals vor der Skyline auf und ab – und doch konnte der aufmerksame Zuschauer und Zuhörer interessante Einblicke in die aktuelle Lage der Branche sammeln.

Die Großwetterlage: Über den Türmen der Macht brauten sich an diesem Abend zeitweilig große schwarze Wolkentürme zusammen. Ein stürmischer Wind kam auf, um sich dann wie ein kurzer Sturm im Wasserglas nach Offenbach zu verziehen und der Sonne wieder Platz zu machen. Zu dieser Wetterlage passen die Aussagen einzelner Teilnehmer zum aktuellen Geschäftsjahr: Man könne froh sein, wenn man mit einem blauen Auge davon käme und auch im erdgebundenen Reisen breit aufgestellt sei. Die Lage sei für viele mehr als stürmisch und bedrohlich. Mit jedem Tag schwinde die Hoffnung auf den Last-Minute-Ansturm nach der EM. Vielmehr hätten viele Kunden diesen Sommer bereits abgeschrieben und schöben ihre Urlaubsträume auf den Herbst, Winter oder gar ins nächste Jahr.

Wohl dem, der in diesen Zeiten keine eigenen Hotels oder Flieger füllen müsseund sich auf Veranstalten und Verkaufen konzentrieren könne, analysierte ein Gast und erntete Kopfnicken.

Auf dem Main dahingleitend konnte man sich mit Blick auf die Bankentürme fragen, ob die Lage in den Reiseunternehmen aktuell ähnlich bedrohlich ist wie hinter den glitzernden Fassaden der Skyline.

Die Aussicht: Als die Sonne den Wind vertrieben hatte, fanden sich die Gäste wieder vermehrt auf dem Oberdeck des Schiffes ein und genossen die laue Sommernacht. Der ein oder andere Nicht-Frankfurter blickte staunend auf das neue Frankfurt mit seiner prägnanten Ufer-Architektur: Vom Westhafen bis fast nach Offenbach wurden Wohntürme ans Wasser gebaut, die jeder einzelne von einem anderen Architekten auf der Basis eines gleichen Grundrisses individuell gestaltet sind. Und schnell wurde an einem der Tische philosophiert: Führen diese gleichen Vorgaben wirklich zu Vielfalt? Analog zur Reisebranche könnte man fragen: Wenn die Produktbasis gleich ist, wie variantenreich und individuell können dann die Angebote sein? Wie unterschiedlich die Erfolgskonzepte? Die Wohntürme haben die Gäste der Riverboatshuffle zumindest dazu angeregt, sehr genau hinzuschauen und zu vergleichen.

Der Ausblick: Frankfurt und Amadeus haben durchaus viele Gemeinsamkeiten. Beide stehen nicht an vorderster Front, wenn es um Glamour und Berühmtheit geht. Bei Amadeus arbeiten annährend genauso viele Nationen, wie sie die Bankenwelt nach Frankfurt spült. Beide sind gerne und große Gastgeber – ob bei Messen in Frankfurt oder den immer zahlreicher werdenden Branchenevents von Amadeus. Es ist also nicht verwunderlich, dass Amadeus gerne nach Frankfurt aufs Schiff einlädt, um seinen Kunden und Partnern einen alternativen Ausblick und neue Perspektiven zu eröffnen. Bis zum nächsten Jahr!

Über den Autor

Beate Zwermann ist seit 2007 als externe Pressesprecherin für Amadeus Germany, die Amadeus IT Group Madrid und seit 2013 auch für Traveltainment unterwegs. Die gelernte Journalistin bringt es auf 25…
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