Was 3D-Brillen, Gipfeli und die Zukunft des Reisens gemeinsam haben

09.11.2016  /  2 Minuten Lesezeit
Autor:
Stefan Angst

Amadeus Blog: Der 4. Amadeus Travel Gipfel in Zürich bot einen Blick nach vorn und einen virtuellen Gang durch eine Boeing 747

Jetzt müssen Leser aus anderen Ländern ganz stark sein. Wenn Amadeus Schweiz seine Kunden zum 4. Amadeus Travel Gipfel in Zürich zu Kaffee und Gebäck einlädt – oder zu Kaffee und Gipfeli, wie man in der Schweiz sagt – dann kommen die Kunden schon um 7:30 Uhr. Und zwar gut gelaunt.

Thema des Tages war nichts weniger als die Zukunft des Reisens. Vielflieger Michael Flynn und Kristian Schuhmacher von Amadeus Germany hatten die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass sich das frühe Aufstehen lohnte.

Michael Flynn, der sein Farm-Leben in Irland gegen einen reisedominierten Alltag als Programm-Manager bei einem Diagnostikunternehmen in Zürich eintauschte, erinnerte sich an seinen ersten Flug im Alter von 22 Jahren. Damals wünschte man ihm „a safe flight“, was ihn stutzig machte. Den Flug konnte er danach nicht mehr richtig genießen und zog daraus für sich die Lehre, dass die Menschen, die an einer Reise beteiligt sind, auch ausschlaggebend für ein positives Reiseerlebnis sind. Als Vielreisender findet er, dass die Kommunikation via App oder Telefon während der kompletten Reise gewährleistet sein sollte. Das wird besonders in Fällen einer „Disruption“ wichtig, also zum Beispiel bei Verspätungen oder Flugausfällen. Begrüßen würde er Apps, die einfache Buchungsprozesse ermöglichen und dazu einen komplett papierlosen Check-In inklusive Boarding und idealerweise auch einschließlich Passkontrolle.

Bei Kristian Schuhmacher, Futurist und Chief Innovation Buddy bei Amadeus, ist der Titel Programm. Er führte unsere Gäste und uns auf eine Reise in die virtuelle Zukunft mit der HoloLens von Microsoft. Wer sie auf hatte, sah plötzlich eine Boeing 747 durch das Café fliegen. Auch ein Blick in das Innere des Flugzeuges war möglich. So könnten Reisebüros ihren Kunden die besten Plätze im Flugzeug sozusagen direkt am Ort zeigen. Auch das virtuelle Besichtigen von Reisedestinationen ist mit einer 3D-Brille möglich. Der Kundenberatung öffnen sich damit ganz neue Möglichkeiten.

Lohnt sich dann aber überhaupt noch das Verreisen? Und was passiert mit den persönlichen Daten? Dies und viele weitere Themen wurden anschließend in entspannter Atmosphäre diskutiert. Cornel Küng, General Manager von Amadeus Schweiz, prophezeite mit einem Augenzwinkern, dass der nächste Amadeus Travel Gipfel von zu Hause aus mit einer 3D-Brille verfolgt werden kann. Dann vielleicht schon um 7 Uhr, weil ja die Anreise entfällt?

Nach dem 4. Amadeus Travel Gipfel ging es in das Züricher Kongresshaus zum 3. Swiss Travel Day. Um 18 Uhr lud Amadeus zusammen mit der Fachzeitschrift TRAVEL INSIDE und Europcar in der Piazza Touristica zum Champagner-Apéro. Bei rund 100 Flaschen Champagner, die dabei über den Tresen gingen, hätten Sie sicher auch gerne ein Glas gehabt.

Vielleicht sehen wir uns also im Frühjahr 2017 zu unserem nächsten Gipfel? Uhrzeit folgt.

Über den Autor

Stefan Angst ist seit 2002 als Sales & Marketing Manager bei Amadeus Schweiz tätig und in dieser Position verantwortlich für Marketing und Sales sowie das Account Management seines Teams. Vor…
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